Welpen - und Junghunde

Ihr Welpe lernt bereits vom 1. Tag an, wenn er bei Ihnen zuhause ankommt. Im sozialen Gruppenverband lernt er den geregelten Tagesablauf. Dazu gehören das erlernen der Stubenreinheit und der Beißhemmung ebenso das lernen von Regeln und Grenzen. Bindung und Vertrauen werden auch über Zuwendung, Schutz, Spielen und Körperkontakt gefestigt. Das konsequente Einhaltung der Vorgaben, helfen den Welpen sich stressfrei im sozialen Gruppenverband einzuordnen. Verwöhnen Sie ihren Welpen am Anfang bitte nicht nur weil er so niedlich und putzig aussieht. Er soll von Anfang an lernen sich an seine sozialen Partner, zu orientieren. Um das er Ihnen gerne folgt und vertraut und nicht nur Zuhause, sind Geduld, Verstehen und ein Grundwissen über die Lerntheorien von Hunden wichtig.

Ab der 10. Woche beginnt der Grundgehorsam und mehr...
Im Teamtraining werden die unterschiedlichsten Situationen im Alltag Konfliktfrei gemanagt. Individuelles Teamtraining:

Welpentraining-Einzelcoaching: Regeln und Grenzen festlegen und konsequent umsetzen: Beißhemmung: Stubenreinheit: Aufbau vom Grundgehorsam: entspanntes Teamtraining mit "Freeshaping": Führen eines Hundes im Außenbereich: Leinentraining: Konflikten im Alltag managen: Motivation und Korrekturen richtig einsetzen: souverän Führen: Hundesprache lesen lernen: theoretisches Grundwissen über die Lernmethoden von Hunden:

Inhalte Basics: Aufbau und Festigung vom Grundgehorsam in allen Lebenslagen: Rote Linie: Leinentraining: Abrufen aus dem Spiel mit anderen Hunden: spontanes Abrufen: Antijagdtraining im Wald: Hundeegegnungen an/ohne Leine: Sicherheit geben und sicheres "Führen" lernen: artgerechte Auslastung: Frusttoleranzaufbau: Stadttraining: Hundesprache lernen: jedes Training basiert auf positive Belohnung: natürlich wird auch ein "Nein" gefestigt: Ein artgerechtes Training mit Ihrem Hund, basiert immer mit den passenden Motivationen, z.B. Leckerlis, Dummy oder Zerrspiel. Die Hundetrainer die ohne diesen Motivationen Verhaltensweisen trainieren, arbeiten mit Zwang, Entzug oder Strafmaßnahmen.

Klasse statt Masse. Motivation und Kommunikation die der Hund versteht ohne Geschrei und Leinenruck.
Im Training, wird Ihr Welpe/Junghund auf verschiedene sinnvolle Verhaltenselemente und Signale konditioniert. Ohne Stress und Angst lernt er den Grundgehorsam. Eine wichtige Methode im Training, ist das Lernen durch Erfolg und Misserfolg. Kommunikation über nonverbale und verbale, positive Bestärkung (Leckerli oder Spiel) unterstützen die Assoziation und Generalisierung. Kurze Lerneinheiten und Pausen gehören dazu. In den Pausen bekommen Sie wichtige Informationen und Tipps zur Erziehung. Ich beantworte ausführlich Ihre Fragen: z.B. Stubenreinheit, Beißhemmung, Anspringen, Entwöhnung und Bellen. Begleitend zum Training, bekommen Sie von mir ausgearbeitete Datenblätter, wie z.B. Lernverhalten von Hunden, Limbisches System, Stressgeschehen, Botenstoffe, Kastration, Pubertät, Calming Signals, Hundesprache richtig verstehen, etc.

Wichtig: Ich biete nur Einzeltraining an und distanziere mich von stressigen Gruppentraining mit mehreren Hunden im eingeschlossenen Gehege. Mobbing unter Hunden, Rempeln, Rammeln, über den Haufen rennen, erkennt man als Hundehalter meistens nicht, leider hat ihr Welpe nach der 1. Stunde bereits die Nase voll vom Chaos und Sie verlieren das aufgebaute Vertrauen.


Warum Sozialisierung so wichtig ist!
Sozialisierung + Gewöhnung + Prägungsphase + Lernen.
Ab der 3. bis zur 5. Lebenswoche beginnen die Nervenverschachtelungen im Gehirn sowie die Entwicklungen an den Sinnesorganen. Das ermöglicht den Welpen ihre Umgebung zu erforschen und sozial zu interagieren. Hier lernt er immer neue Geborgenheitsreize kennen, die er abspeichert (Umgebung, Hündin, Wurfgeschwister, Körbchen, freundlicher Mensch). Die Abhängigkeit, von diesen und anderen positiv abgespeicherten Geborgenheitsreizen, sind wichtig für die Aufrecherhaltung des emotionalen Gleichgewichtes, in Stresssituationen.

Die Prägungsphase (ca. 4. bis 8. Woche) und Beginn der kritische Phase, bis zur 12. Woche, sind die wichtigsten Phasen im Lebensalter eines Welpen. Seine Lernbereitschaft ist so groß, dass alle erfahrenen Eindrücke, sich tief in sein Gedächtnis einprägen. In diesem Zeitraum ist der Welpe am aufnahmefähigsten ! Der Umfang der verschiedenen Eindrücke sowie die Art und Weise, der bereits gemachten Erfahrungen mit der Umwelt, ist für seine Zukunft entscheident. Fehlen jetzt positive Informationen, von abgespeicherten positiven Geborgenheitsreizen, kommt es zum Kontrollverlust, der Welpe entwickelt Ängste und speichert seine eben gemachte Erfahrung, negativ ab.

Das Sozial- und Umweltverhalten des Hundes sollte immer artgerecht gefördert werden. Das beginnt bereits bei einem Verantwortungsvollen Züchter! Hier werden bereits die Grundlagen, für sein späteres harmonisches Zusammenleben geschaffen. Dieser Zeit, wird eine besondere Beachtung geschenkt, weil der Welpe in diesen Wochen besonders schnell und nachhaltig lernt.

Sozialisierung = soziale Interaktionen wie z.B. Kontakt zu Hunden, verschiedene Tiere, Menschen.
Habituation = dem Welpen die Welt zeigen, wie z.B. verschiedene Gegenstände, Untergründe, Geräusche, Umweltreize, Verkehrsmittel etc.

Meine Bitte für ein Teamtraining:
Der Welpe trägt ein Geschirr. Sie haben eine 3 - 5 Meter Führleine dabei. Keine Flexileine. Motivation. Gute Laune.



Immer wieder wird mir die Frage gestellt: „Haben Sie Erfahrungen im Training mit dieser Rasse etc?"
Bitte lesen Sie dazu Infos im pdf.

 


Gabi Mohanty: Erlangen: Handy: 0176 / 38 48 17 62
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